|
Erkrankungen der oberen Atemwege durch Umweltschadstoffe
Umweltmedien wie Luft, Wasser und Boden sind mit Schadstoffen belastet. Für Atemwegerkrankungen sind in erster Linie die Schadstoffe der Luft bedeutsam.
Die Schleimhäute im HNO-Bereich werden durch Außenluftschadstoffe (z.B. Ozon, Schwefeldioxid ...) und Innenraumschadstoffe (z.B. Formaldehyd, Asbest ...) belastet.
Eine Hyperreagibilität der Nase, Nasennebenhöhlen, Pseudokrupp-Symptome, Sick-Building-Syndrom, Multiple-chemical-sensibility (MCS), sowie spezielle Allergien und unklare Infektionen der Atemwege sind die Folgen.
Durch Biomonitoring (Untersuchungen von Blut, Urin u. Haare auf Schadstoffe) und immunologische Untersuchungen des Blutes läßt sich evtl. eine exakte Diagnose stellen und eine entsprechende Therapie (Schadstoffkarenz, Entgiftung, Antioxidantiengabe) in die Wege leiten.
Belastung des Körpers durch zahnärztliche Materialien
Es gibt kaum Zahnmeterialien, denen in der Vergangenheit nicht Gesundheitsschädigungen nachgesagt wurden. Dentalmetalle (Amalgam, Gold, Palladium ...) bzw. andere Dentalwerkstoffe (Kunststoffe) können Allergien, Störungen des körpereigenen Abwehrsystems sowie Autoimmunerkrankungen hervorrufen.
Epikutan-Testungen auf Zahnmaterialien, Lymphozyten-Transformations-Teste auf Zahnmaterialien, Bestimmungen des Immunstatus im Blut sowie Nachweise von Schwermetallbelastungen im Blut (Quecksilber, Palladium ...) helfen bei der Diagnostik.
Die Behandlung beinhaltet die Einleitung zahnärztlicher Sanierungsmaßnahmen, Entgiftungstherapien sowie Stärkungen des Immunsystems durch Medikamente (Immunglobuline, DHEA, Melatonin ...) und Nahrungsmittelergänzungen (Vitamine, Mineralstoffe ...)
Gesundheitsrisiken im HNO-Bereich durch physikalische Faktoren (Lärm, Handys, UV-Strahlung ...)
Schädigungen des Hörvermögens durch Lärm sind hinreichend bekannt. Momentan werden negative Auswirkungen von Mobiltelefonen auf das Gehirn und somit auch auf das Innenohr und Labyrinthorgan kontrovers diskutiert.
Spezielle Innenohrfunktionsteste (Hirnstammaudiometrie, otoakustische Emissionen) sowie die Bestimmung von Oxidationsprodukten und Streßhormonen im Blut lassen Schäden frühzeitig erkennen und evtl. beheben.
Die Erhöhung der UV-Strahlung auf der Erde, sowie die zunehmende Nutzung von Solarien führt zu einer erheblichen Belastung der Haut, insbesondere im Gesichtsbereich.
Es kommt zu Bindegewebsschädigungen und Elastizitätsverlust der Haut, was eine vorzeitige Alterung der Haut verursacht.
Die Entstehung von Hautkrebs (Karzinome, Melanome) hat rasant zugenommen.
Desweiteren wird das Immunsystem durch einen Anstieg der T-Suppresserzellen beeinträchtigt und auf molekularer Ebene unsere DNA geschädigt.
Untersuchungen der Haut (Auflichtmikroskopie, Messungen der Hautdicken, Probeexzisionen veränderter Bezirke) sowie des Immunsystems sind durchaus sinnvoll.
Bereits entstandene Schäden wie Faltenbildung, Elastase lassen sich durch medizinisch-kosmetische Behandlungen (Chemical-peeling, Hyaluronsäure-Unterspritzungen und Kosmetocenticals) behandeln.
|